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29.01.2017

Mit Jesus auf dem Weg sein und bleiben

Pfarrei St. Peter Montabaur feiert mit Generalvikar Gründung

Die Pfarrei St. Peter Montabaur ist seit eineinhalb Jahren unterwegs. Nun feierte die neue Pfarrei gemeinsam mit Generalvikar Wolfgang Rösch ihre Gründung als Pfarrei neuen Typs. Foto: C. Mann/Bistum Limburg.

MONTABAUR.- Auf Christus schauen und trotz wachsender Unsicherheit in Gesellschaft und Kirche hoffnungsvoll in die Zukunft blicken: Dazu hat der Limburger Generalvikar Wolfgang Rösch die Gläubigen der neugegründeten Pfarrei St. Peter Montabaur aufgerufen. "Wenn Kirche auf Christus schaut, dann wird sie ihren Weg finden", meinte Rösch zuversichtlich beim festlichen Gründungsgottesdienst der Pfarrei am Sonntag, 29. Januar 2017. Der Domkapitular überreichte während des Gottesdienstes Pfarrer Heinz-Walter Barthenheier die Gründungsurkunde.

Im Vertrauen auf Gott leben

In seiner Predigt griff Rösch das Motto des Gottesdienstes auf: "Selig, die mit Jesus auf dem Weg sind und bleiben." Mit Jesus auf dem Weg zu sein, sei eine Grunderfahrung des christlichen Glaubens. Das Zweite Vatikanische Konzil verstehe Kirche als das pilgernde Volk Gottes auf dem Weg. Mit Blick auf die schnelllebigen Veränderungen in Gesellschaft und Kirche dürften Christen nicht der Versuchung erliegen, zu resignieren oder an etwas festzuhalten, was man nicht festhalten könne. Christen könnten im Vertrauen darauf leben, dass sie nicht alleine unterwegs seien. "Als Glaubende zu leben, heißt nicht, dass wir die besseren Burgen oder sichereren Häuser haben, sondern dass wir den haben, der mit uns auf dem Weg ist und mitgeht." Jesus sei der Weg, die Wahrheit und das Leben, zitierte Rösch aus dem Johannesevangelium. Die Gläubigen dürften hoffnungsvoll den Weg in die Zukunft gehen und alles von Gott Geschenkte in Dankbarkeit und Liebe annehmen und gestalten.

Pfarreiwerdung war ein "steiniger Weg"

Bezirksdekan Heinz-Walter Barthenheier sprach von einem "historischen Tag" für die Gläubigen der neuen Pfarrgemeinde und dankte allen für ihre Mitarbeit während der Pfarreiwerdung. "Viele waren es, die diesen Weg mitgegangen sind", erklärte Barthenheier dankbar. Neben den Ehrenamtlichen in den unterschiedlichen Gremien der neuen Pfarrei dankte er auch den Mitarbeitern im Pastoralteam und dem Pfarrbüro, die sich weit über ihre Pflichten hinaus eingebracht und engagiert hätten.

Mehr als 100 Sängerinnen und Sänger aus dem Projektchor unter der Leitung von Bezirkskantor Andreas Loheide gestalteten den besonderen Gottesdienst musikalisch mit. In der Pfarrkirche wurde außerdem ein Weg aus Steinen und Kerzen ausgelegt. Dieser stand symbolisch für die vielen Schwierigkeiten und Herausforderungen, die im Zuge der etwa eineinhalb Jahre dauernden Pfarreiwerdung gemeistert werden mussten. Vertreter der Kirchorte erhielten in Erinnerung an die Gründung der Pfarrei jeweils für ihren Kirchort eine Kerze und einen Basaltstein.

In neuer Pfarrei leben 12.343 Katholiken

Zu der neu errichteten Pfarrei St. Peter Montabaur gehören acht Kirchorte: St. Peter in Ketten, Montabaur, St. Johannes der Täufer, Horressen-Elgendorf, St. Bartholomäus, Gackenbach-Kirchähr, St. Laurentius, Oberelbert, St. Margaretha, Holler, St. Josef Niederelbert, St. Wendelin, Stahlhofen sowie St. Johannes Baptist, Welschneudorf. In der neuen Pfarrei leben 12.343 Katholiken.(clm)

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