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05.02.2017 – Pressemitteilung Bistum Limburg

Ein starkes Stück Frankfurter Westen

Gründungsgottesdienst für neue Pfarrei St. Marien

Gründungsgottesdienst in St. Marien: Ein starkes Stück Frankfurter Westen (Fotos: Wiese-Gutheil/Kath. Stadtkirche)

FRANKFURT.- „Ein starkes Stück Frankfurter Westen“ – das will die neue Pfarrei St. Marien sein. In der künftigen Pfarrkirche Frauenfrieden wurde die siebte Pfarrei neuen Typs am Sonntag, 5. Februar, von Bischof Georg Bätzing aus der Taufe gehoben. Vor mehr als 600 Gläubigen aus allen fünf Kirchorten und sechs muttersprachlichen Gemeinden rief der Bischof die Katholiken auf, nicht am Alten festzuhalten, sondern „zukunftsorientiert, lebendig, der Zeit und den Menschen zugewandt“ die neue Pfarrei mit Leben zu füllen.

Ein Zwischending zwischen Liebesheirat und Vernunftehe nannte Pfarrer Joachim Braun den Zusammenschluss der Pfarreien St. Anna, St. Antonius, Christ-König, St. Elisabeth, Frauenfrieden und St. Raphael in den Stadtteilen Bockenheim, Hausen, Praunheim und Rödelheim. Etwa 16.000 Katholiken gehören zu der neuen Pfarrei. Betreut werden sie von neun Seelsorgern, darunter Pfarrer Holger Daniel und Pfarrer Joachim Braun.

Was lebendig war, lebt weiter 

In seiner Predigt verwies der Bischof von Limburg darauf, dass viel Irritation und Verunsicherung zu solchen Zusammenschlüssen gehörten. Doch sei auch vieles eng geworden in den traditionellen Gemeinden: „Das neue große Netz mit vielen Kirchorten, nicht nur den früheren Gemeinden, sondern auch Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern, bietet dagegen für jeden etwas, das ihn im Christsein stärkt und aufrichtet.“ Nichts was in den früheren Gemeinden gut und lebendig war, werde vergehen. Alles was die Gemeindemitglieder mit Leben erfüllten, lebe weiter.

Umstrukturierungen im Bistum

Mit der Gründung von St. Marien wird der Prozess der Umstrukturierung im Bistum Limburg, mehrere Pfarreien zu so genannten Pfarreien neuen Typs zusammenzulegen, fortgesetzt. Den Anfang hatten in Frankfurt schon 2014 die Innenstadtgemeinden um den Kaiserdom St. Bartholomäus und die Sachsenhäuser Gemeinden um St. Bonifatius gemacht. Nun gibt es nur noch zwei pastorale Räume ohne gemeinsame Zentrale, einmal in Nied, Griesheim und im Gallus, zum anderen im Frankfurter Westen, wo sich die Gemeinden in Höchst, Unterliederbach, Zeilsheim, Sossenheim und Sindlingen demnächst zur Pfarrei St. Margareta vereinen werden. Insgesamt leben in Frankfurt auf dem Gebiet des Bistums mehr als 151.000 Katholiken. (dw/StS)


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